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MTU Aero Engines will Anteil am IAE-Konsortium erhöhen

München, 13. Oktober 2011 – Die MTU Aero Engines beabsichtigt, ihren Anteil am Konsortium International Aero Engines (IAE) zu erhöhen. Die IAE vermarktet das erfolgreiche V2500-Triebwerk der A320-Familie. Die Aufstockung soll einer Übereinkunft zwischen Pratt & Whitney und Rolls-Royce über die IAE-Restrukturierung folgen: Rolls-Royce verkauft seinen Anteil an Pratt & Whitney und der US-Triebwerkshersteller gibt Teile davon an die MTU Aero Engines weiter.

Der MTU-Anteil wird sich dadurch erhöhen; derzeit hält das Unternehmen elf Prozent. Das V2500 ist für Deutschlands führenden Triebwerkshersteller nach wie vor das wichtigste zivile Programm. Die MTU rechnet hier mit einer deutlichen Umsatzsteigerung; das wird sich auch positiv auf den Gewinn auswirken. Die Anteilserhöhung bedarf noch der Zustimmung des Aufsichtsrates der MTU Aero Engines; die endgültigen Bedingungen und Konditionen müssen noch festgelegt werden.

Die MTU Aero Engines ist Deutschlands einziger unabhängiger Triebwerkshersteller. Als feste Größe in der Branche spielt das Unternehmen technologisch eine führende Rolle bei Niederdruckturbinen und Hochdruckverdichtern sowie bei Fertigungs- und Reparaturverfahren. Die MTU hat weltweit mehr als 8.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von in Höhe von rund 2,7 Mrd. Euro. Die MTU Maintenance ist der weltweit größte unabhängige Dienstleister für die Instandhaltung ziviler Triebwerke; im militärischen Bereich ist die MTU der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr.

Die IR-Meldung zum Download (PDF)

 
 
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