Laser-Pulver-Auftragschweißen
Beim Laser-Pulver-Auftragschweißen wird ein pulverförmiger Zusatzwerkstoff mit hochenergetischer Laserstrahlung auf ein Werkstück geschweißt. Dafür setzt die MTU als Strahlquellen derzeit ausschließlich Festkörper (Nd:YAG)-Laser ein.
Dank der sehr guten Fokussiereigenschaften des Laserstrahls lassen sich mit dem Verfahren sogar extrem dünne Wände von nur wenigen Zehnteln mm Breite aufbauen. Die aufgeschweißten Lagen sind typischerweise 0,2 bis 0,5 mm stark. Um die erforderliche Höhe zu erzielen, werden deshalb meist mehrere Lagen übereinander aufgebracht.
Im Vergleich zu anderen Verfahren wie etwa dem Plasma-Auftragschweißen, überzeugt das Laser-Pulver-Auftragschweißen durch eine minimale Wärmebelastung des Bauteils und äußerst geringe Verzüge des Werkstückes. Es wird insbesondere für das Regenerieren von verschlissenen Schaufelspitzen und Labyrinth-Dichtungen eingesetzt.

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